Eine professionelle Website ist für Selbstständige in Wien keine Option mehr – sie ist Pflicht. Doch viele machen dabei grundlegende Fehler, die Kunden kosten. Hier sind die fünf häufigsten – und wie Sie sie vermeiden.
1. Kein mobiloptimiertes Design
Über 60 % der Google-Suchen in Österreich kommen von Smartphones. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte Ihrer potenziellen Kunden schaut Ihre Website zuerst auf dem Handy an.
Eine Website, die auf dem Desktop gut aussieht, aber auf dem Handy kaputt wirkt, verliert sofort das Vertrauen. Texte, die zu klein sind. Buttons, die schwer zu treffen sind. Bilder, die über den Rand laufen. Das sind keine kleinen Details – das sind Abbruchgründe.
Was zu tun ist: Testen Sie Ihre Website auf mindestens drei verschiedenen Geräten. Wenn etwas auf einem iPhone oder einem günstigen Android-Gerät nicht funktioniert, funktioniert es für Ihre Kunden nicht.
2. Fehlende Google Maps Optimierung
Wenn jemand “Friseur Wien 1070” oder “Steuerberater Favoriten” sucht, erscheinen die ersten Ergebnisse als Google Maps-Karten. Wer dort nicht auftaucht, existiert für diesen Kunden nicht.
Das Problem: Eine Website allein reicht nicht. Sie brauchen einen vollständig ausgefüllten und verifizierten Google Business Eintrag. Adresse, Öffnungszeiten, Kategorien, Fotos – alles muss stimmen.
Was zu tun ist: Öffnen Sie business.google.com, verifizieren Sie Ihren Eintrag und fügen Sie mindestens 10 hochwertige Fotos hinzu. Das kostet nichts – nur etwas Zeit.
3. Kein Impressum oder veralteter Datenschutz
Das österreichische Recht ist hier eindeutig. Jede geschäftliche Website braucht ein vollständiges Impressum mit Name, Adresse, UID-Nummer und Kontaktdaten. Dazu kommt eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung.
Fehlt das Impressum oder ist die Datenschutzerklärung veraltet, riskieren Sie Abmahnungen und Bußgelder bis zu €2.000 – und das nur für das Impressum. Bei DSGVO-Verstößen sind die Strafen deutlich höher.
Was zu tun ist: Prüfen Sie Ihr Impressum auf Vollständigkeit. Aktualisieren Sie Ihre Datenschutzerklärung, wenn Sie Tools wie Google Analytics, Facebook Pixel oder ein Kontaktformular verwenden. Im Zweifel: einen Rechtsanwalt fragen.
4. Langsame Ladezeiten
Google misst, wie schnell Ihre Website lädt – und bestraft langsame Seiten mit schlechteren Rankings. Noch wichtiger: Menschen warten nicht. Eine Seite, die länger als drei Sekunden lädt, verliert mehr als die Hälfte ihrer Besucher. Die sind weg, bevor sie Ihr Angebot überhaupt gelesen haben.
Häufige Ursachen für langsame Websites: zu viele Plugins (besonders bei WordPress), unkomprimierte Bilder, billiges Hosting und kein Content Delivery Network (CDN).
Was zu tun ist: Testen Sie Ihre Website mit Google PageSpeed Insights (kostenlos, einfach googeln). Ein Score unter 70 auf Mobile ist ein Problem. Komprimieren Sie Ihre Bilder. Und überdenken Sie günstiges Shared Hosting – die Geschwindigkeit zahlt sich aus.
5. Kein klarer Call-to-Action
Besucher kommen auf Ihre Website und wissen nicht, was sie tun sollen. Keine klare Handlungsaufforderung, kein sichtbarer Kontakt-Button, kein “Jetzt buchen”. Also klicken sie weg.
Das ist der teuerste Fehler – weil er nicht technisch, sondern strategisch ist. Sie haben den Besucher schon auf der Seite. Sie haben ihn verloren, weil Sie ihm nicht gesagt haben, was er als nächstes tun soll.
Was zu tun ist: Jede Seite braucht einen klaren nächsten Schritt. Auf der Startseite: “Kostenlose Beratung anfragen”. Auf der Leistungsseite: “Angebot einholen”. Auf dem Blog: “Kontaktieren Sie uns”. Der Button muss sichtbar sein – nicht versteckt im Footer.
Bei Half99 bauen wir Websites, die all diese Fehler von Anfang an vermeiden. Kostenlose Beratung anfragen – wir melden uns noch heute.